Netzwerke Netzwerke

In den letzten Jahren ist unsere Community rund um Kultur, Fürsorge und Elternschaft stetig gewachsen, die sich für einen gerechten Kultursektor stark macht. 

Wir möchten Euch die Vielzahl der Initiativen, die sich für Kunst und Care stark machen, vorstellen: We Are Many! 

Im Fokus unserer Übersicht stehen unabhängige, selbstorganisierte Initiativen aus dem deutsch-sprachigen Raum, die sich mit den Arbeits- und Lebensrealitäten von Künstler*innen mit Sorgeverantwortung beschäftigen – sei es als künstlerisches Kollektiv oder als (kultur-)politisches Netzwerk. 

Eine Übersicht internationaler Netzwerke zu Kunst und Care findet ihr über die Kategorie-Funktion „Internationale Initiativen“.

Eine Übersicht an öffentlichen öffentlichen Einrichtungen zur Förderung von Gleichstellung und Diversität im Kulturbereich findet ihr hier.

Kennt ihr weitere passende Netzwerke? Schickt uns gerne einen Vorschlag über unser Formular.

Themen

  • Bildende Kunst
  • Theater & Darstellende Kunst
  • Fotografie
  • Literatur
  • Tanz
  • Film
  • transdisziplinär

Region

  • DACH-Region
  • sonstiges Europa
  • international

A.M.M.A.A. – The Archive for Mapping Mother Artists in Asia

Asien / asiatische Diaspora: A.M.M.A.A. – The Archive for Mapping Mother Artists in Asia

A.M.M.A.A. ist ein Archiv- und Forschungsprojekt zur Kartierung von Mutter-Künstler:innen in Asien und in asiatischen Diasporas. Es dokumentiert künstlerische Praxis, Residenzen, Gespräche und biografische Verbindungen zwischen Care, Mutterschaft, Herkunft und zeitgenössischer Kunst.

And She Was Like BÄM!

"And She Was Like: BÄM!" ist eine queer-feministische Initiative, die im Bereich Kunst und Design agiert und sich mit Formaten und Veranstaltungen zu (Selbst-)Bildung und Austausch für Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Solidarität einsetzt. 
And She Was Like BÄM!

Innerhalb von BÄM hat sich eine Arbeitsgruppe zu Care in den Künsten und Design gegründet. Außerdem schafft BÄM! mit Abendschulen, Stammtischen, Publikationen undTalks Formate, die nachhaltig Netzwerke aufbauen, um FLINTA sichtbar zu machen und gemeinsam ins Handeln zu kommen.

ARIM – An Artist Residency in Motherhood

Weltweit: ARIM – An Artist Residency in Motherhood

ARIM ist eine selbstorganisierte, offene und kostenfreie Künstler:innenresidenz im eigenen Alltag. Statt Elternschaft als Hindernis zu behandeln, versteht ARIM Mutterschaft, Care-Zeit und häusliche Realität als wertvollen Ort künstlerischer Forschung und Produktion.

ARIM – An Artist Residency in Motherhood

Art after Baby

Südafrika: Art after Baby

Art after Baby ist ein südafrikanisches Projekt des Independent Network for Contemporary Culture & Art. Es unterstützt Künstler:innen, die Mütter sind oder Schwangerschaft, Verlust und damit verbundene biografische Brüche erlebt haben, durch Mentoring, Sichtbarkeit, Ausstellungen, Skills-Entwicklung und wirtschaftliche Empowerment-Strukturen.

art+care Schweiz

art+care ist ein schweizweit wachsendes Netzwerk von Menschen aus den Künsten. Das Netzwerk geht von einem Künstler*innenverständnis aus, das auf der Basis von Caregeben und Carenehmen aufbaut.

Das Netzwerk veröffentlicht die Erfahrungen, Bedürfnisse und Ressourcen der Beteiligten, möchte empowernde Kompliz*innenschaften anregen und Kräfte vereinen, um notwendige Veränderungen im Kultursektor zu erwirken.

art+care Schweiz

art of intervention

Die Schweizer Initiative art of intervention arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst, Politik und Aktivismus zu gegenwärtigen politischen Debatten, gesellschaftlichen Verhältnissen und insbesondere Geschlechterverhältnissen zu diskutieren.

Angesichts zunehmender Angriffe auf und Einschränkungen von kritischen Positionen und polemischer Infragestellung politisch verorteter Kunst und engagierter Wissenschaft erforscht art of intervention die Möglichkeiten von Kultur in Verbindung mit kritischem Denken und politischer Mobilisierung. Themen wie (Queer-)Feminismus, Care, Diversität und Inklusion, Antirassismus sowie innovative Formen der Wissensproduktion sind hierbei zentral.

Logo art of intervention

Art Working Parents Alliance

Vereinigtes Königreich: Art Working Parents Alliance

Die Art Working Parents Alliance ist ein britisches Peer-Netzwerk für Eltern, die in der Kunstwelt arbeiten. Durch Sichtbarkeit, regionale und sektorale Gruppen, Mentoring, Veranstaltungen und Ressourcen setzt sich die Initiative für bessere Arbeitsbedingungen und eine inklusivere Kunstwelt ein.

Artist/Mother Podcast / Community

USA: Artist/Mother Podcast / Community

Artist/Mother ist ein Podcast und eine Community für arbeitende Künstler:innen, die auch Mütter oder Caregiver sind. Über Interviews, Ausstellungen, Retreats, Publikationen und Austauschformate stärkt die Plattform künstlerische Praxis und Elternschaft als gleichzeitig wirksame Lebensbereiche.

Artist/Mother Podcast / Community

Artist Parent Index

Weltweit: Artist Parent Index

Der Artist Parent Index ist eine durchsuchbare Datenbank für Künstler:innen, die über Elternschaft arbeiten oder ihre Arbeit mit Elternschaft in Beziehung setzen. Die Plattform schafft Sichtbarkeit, Auffindbarkeit und historische Dokumentation für Kunst an der Schnittstelle von Elternschaft und Praxis.

Babes in Arms

Vereinigtes Königreich: Babes in Arms

Babes in Arms ist ein Kollektiv von Künstlerinnen und Müttern aus Hastings und St Leonards. Die Initiative schafft Räume für Austausch, künstlerische Arbeit und Workshops, in denen Kinder nicht ausgeschlossen, sondern als Teil der Lebens- und Produktionsrealität mitgedacht werden.

Both Artist and Mother

Weltweit / digital: Both Artist and Mother

Both Artist and Mother ist ein digitales Interview- und Archivprojekt von Kate Fisher. Es dokumentiert Geschichten und Gespräche mit Künstlerinnen, insbesondere Keramikerinnen, die zugleich Mütter sind, und stärkt so Austausch, Ermutigung und Sichtbarkeit im Feld.

Bühnenmütter* e.V.

Der Verein Bühnenmütter* e. V. unterstützt und vernetzt Bühnenkünstler*innen mit Kindern und setzt sich für familienfreundlichere Strukturen in Theatern ein.

Eine Bühnenkarriere auf oder hinter der Bühne mit dem Familienleben zu verbinden ist eine große Herausforderung. Es fehlen Familien zugewandte Strukturen, die eine erfüllte Berufstätigkeit ermöglichen, die sich finanziell lohnt. Dieser Verein versammelt Bühnenkünstler*innen, die Netzwerke schaffen, Erfahrungen austauschen und sich für neue Strukturen in der Theaterlandschaft einsetzen wollen. Dabei vertreten wir alle Sparten, auf und hinter der Bühne, Stadttheater und Freie Szene.

Bühnenmütter* e.V.

Center for Parenting Artists

USA: Center for Parenting Artists

Das Center for Parenting Artists unterstützt die gleichzeitige Teilhabe an Familienleben und kreativer Praxis. Die Plattform sammelt Ressourcen, Hinweise und Austauschmöglichkeiten für Künstler:innen-Eltern und macht strukturelle Fragen rund um Care und Kunstproduktion sichtbar.

Creative Mothers Project

Leeds, England: Creative Mothers Project

Das Creative Mothers Project ist eine Grassroots-Initiative in Leeds. Es bietet Müttern und Schwangeren einen unterstützenden, praktischen und kreativen Raum, in dem sie künstlerische Praxis, Mutterschaft und gegenseitige Stärkung miteinander verbinden können.

Cultural ReProducers

USA: Cultural ReProducers

Cultural ReProducers ist eine Plattform und Community für Kulturarbeiter:innen, die Kinder großziehen. Sie sammelt Ressourcen zu familienfreundlichen Residenzen, organisiert Austausch und unterstützt eine Kunst- und Kulturlandschaft, in der Elternschaft als Teil professioneller Praxis anerkannt wird.

Cultural ReProducers

Desperate Artwives

Online / Vereinigtes Königreich: Desperate Artwives

Desperate Artwives ist ein Kollektiv von Künstlerinnen, von denen viele Mütter oder Care-Arbeitende sind. Mit Ausstellungen, Performances, Takeovers, Gesprächen und Aktivismus hinterfragt das Kollektiv gesellschaftliche Erwartungen an Mutterschaft, Weiblichkeit und künstlerische Arbeit.

Elternschaft und Kunstbetrieb

Elternschaft & Kunstbetrieb ist ein spartenübergreifender Arbeitskreis mit dem Ziel, die Lebenswirklichkeit von Künstler*innen-Eltern in Zukunft besser zu gestalten.

Unter dem Thema "Elternschaft & Kunstbetrieb" wurde 2021 im Rahmen der ersten Online-Netzwerkveranstaltung ein thematischer Schwerpunkt auf den Erfahrungsaustausch und die Selbstermächtigungsstrategien sogenannter „Eltern-Künstler*innen“ gerichtet.

2022 wurde in der zweiten digitalen Ausgabe zum einen der wissenschaftliche Blick auf die Thematik der Elternschaft im Spannungsfeld der Künste einbezogen, zum anderen praktische Vorschläge und politische Forderungen fixiert. Ein „Eltern und Künstler*in“-Sein zwischen Flexibilität und Struktur.

Elternschaft und Kunstbetrieb

Eye Mama Project

Weltweit: Eye Mama Project

Eye Mama ist eine globale Foto-Plattform, die den „mama gaze“ sichtbar macht. Das Projekt versammelt fotografische Perspektiven auf Mutterschaft, Care, Familie, Zuhause und Körper und versteht Mutterschaft inklusiv, unter anderem mit IVF-, Adoptiv-, Pflege-, LGBTQ+- und gender-diversen Erfahrungen.

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen*

Das fair share! Aktionsbündnis ist eine Initiative von Bildenden Künstlerinnen*, Kunsthistorikerinnen* und Kulturschaffenden aus Berlin mit überregionaler Wirkung. Ziel der vielfältigen Aktionen ist mehr Sichtbarkeit von Künstlerinnen* sowie gendergerechte Strukturen im öffentlich geförderten Kunstbetrieb.

Mit dem Projekt kunst+care thematisiert das Aktionsbündnis die Vereinbarkeit von Sorgearbeit und Kunstproduktion. Ziel ist eine Verbesserung von Förderstrukturen auf Landes- und Bundesebene und die uneingeschränkte Teilhabe am Kunstbetrieb.

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen*

FLÜGELMUETERE

Das schweizer Kunstkollektiv FLÜGELMUETERE besteht aus Künstler*innen und Kindern variierend je nach Projekt.

Im kollektiven Prozess findet eine künstlerische Auseinandersetzung über Themen wie Mutter*schaften, Reproduktion und Care Arbeit im Kontext der Kunst und Gesellschaft statt. Das Kollektiv steht ein für die Sichtbarmachung von care-gebenden Künstler*innen und das Kunstschaffen mit und um Kinder. Diesen Prozess behauptet das Kollektiv FLÜGELMUETERE gleichwertig mit der Kunst, die im gängigen Kanon nicht im kindgeteilten Raum entsteht und gezeigt wird.

galerie asterisk*

galerie asterisk* ist eine feministische Intervention

galerie asterisk* widmet Künstler*innen im Jahr der Geburt ihres Kindes eine Einzelausstellung. Retrospektiv werden alle Geburten als Ausstellung archiviert. Auf diese Weise handelt galerie asterisk* politisch gegen exkludierende Praxis im Kunstbetrieb. Ziel ist eine Vernetzung über die Viten: sichtbar und wiedererkennbar.

Hidden Mothers Art Project

Vereinigtes Königreich: Hidden Mothers Art Project

Hidden Mothers arbeitet mit der historischen Bildfigur der „hidden mother“ und überträgt sie auf heutige Erfahrungen von Isolation, Stigma und Unsichtbarkeit. Das Projekt von Tereza Bušková stärkt insbesondere migrantische und isolierte Mütter durch partizipative Kunst, Film und öffentliche Präsentationen.

How Not to Exclude Artist Parents (Guidelines)

Vereinigtes Königreich: How Not to Exclude Artist Parents (Guidelines)

Die Guidelines formulieren konkrete Empfehlungen für Institutionen, Residenzen und Kunstorganisationen, um Künstler:innen mit Kindern nicht strukturell auszuschließen. Sie setzen bei Kommunikation, Reisebedingungen, Stillfreundlichkeit, Zeitplanung, Sichtbarkeit und familienbewusster Projektorganisation an.

HOWL Magazine

Australien: HOWL Magazine

HOWL Magazine war ein australisches Magazin an der Schnittstelle von Kreativität und Mutterschaft. Es versammelte künstlerische, fotografische und erzählerische Perspektiven auf Muttersein, kreative Arbeit und die Vielschichtigkeit von Care, Identität und künstlerischem Ausdruck. 

INFEMS

Vereinigtes Königreich: INFEMS

InFems ist eine feministische Kunstorganisation, die Frauen und Mädchen aus unterschiedlichen Hintergründen darin bestärkt, ihre Geschichten zu erzählen und Zugang zu Kunst zu finden. Über Ausstellungen, Gespräche, Symposien und Workshops verknüpft sie Kunstpraxis mit intersektionalem Feminismus.

Initiative for Practices and Visions of Radical Care

Frankreich: Initiative for Practices and Visions of Radical Care

Die Initiative verbindet kuratorische Forschung, künstlerische Praxis und Care-Arbeit. Sie versteht sich weniger als klassisches Kollektiv denn als Ökosystem aus Künstler:innen, Heiler:innen, Denker:innen und Praktiker:innen, das neue Formen nachhaltiger Institutionen, Solidarität und gegenseitiger Abhängigkeit erprobt.

K&K - Bündnis Kunst & Kind München

K&K wurde 2018 als eine der ersten Initiativen im Kontext Kunst und Care von Gabi Blum und Anna Schölß in München gegründet und hat mittlerweile eine beratende Pionierinnen-Rolle bei den zahlreichen weiteren Initiativen im deutschsprachigen Raum, die sich in den Folgejahren gründeten. 

Aufgrund der empirischen und sehr praxisorientierten Forschung, die K&K seit 2018 über die Netzwerk- und Ausstellungsarbeit betrieben hat, existiert eine breitere Diskussionsgrundlage in der Debatte über Kunstproduktion und Fürsorgearbeit.

K&K bewegt sich an der Schnittstelle von künstlerischem Kollektiv und politischer Initiative und hat für Künstler*innen mit Care-Verantwortung in den letzten Jahren eine wichtige Plattform geschaffen, veranstaltet Ausstellungen, diskursive Treffen, Aktionen im öffentlichen Raum und schickt regelmäßig Newsletter. Bei allen Aktionen geht es um Netzwerkbildung, das gemeinsame Arbeiten an Projekten, sowie das Bündeln von Informationen.

K&K - Bündnis Kunst & Kind München

Kollektiv Mütterkünste

Das interdisziplinäre Kollektiv Mütterkünste hat 2020 gegründet und arbeitet seitdem an gesellschaftlich relevanten Themen.

Das Kollektiv nutzt Mutterschaft als Ressource und verbindet diese mit künstlerischen Gestaltungsformen und wissenschaftlichen Fragestellungen. Dabei folgt das Kollektiv stets dem Prinzip des Konstruktiven, d.h. dem Ziel, nicht nur zu diagnostizieren, sondern Utopien zu entwerfen und sozial-ökologische Perspektiven zu entwickeln. Die sieben Künstler:innen und Mütter aus den verschiedenen darstellenden Künsten haben während ihrer ersten Produktion „UnSichtBar“ am Theater Rampe im Rahmen der Residenz beim 6tagefrei Festival 2021/22 ein solidarisches Arbeitsmodell entwickelt, das die jeweiligen Ressourcen in gemeinsam ausgehandelten Teil- und Vollzeitmodellen bündelt, um so die Vereinbarkeit von Mutterschaft und künstlerischem Schaffen zu ermöglichen.

Kollektiv Mütterkünste

kunst + kind berlin

kunst + kind berlin ist ein Netzwerk von Kunst- und Kulturschaffenden, das sich für die Vereinbarkeit von Kunst und Elternschaft einsetzt.

Das Netzwerk steht für die Selbstverständlichkeit:

  • der grundsätzlichen Akzeptanz von Lücken in der Vita, durch Care-Arbeit bedingt
  • der Abschaffung von Altersbeschränkungen bei Stipendien und Auszeichnungen
  • von Residenzstipendien mit Kinderbetreuung und Zuschlägen für Betreuungskosten
  • der Ausschreibung ortsungebundener Stipendien
  • der Unterstützung beim Wiedereinstieg nach der Familienphase
kunst + kind berlin

Lewizual

Die Initiative "Lewizual" besteht aus zwei Familienfotografinnen aus Augsburg, Natalie Stanczak und Sonia Epple. 

Die beiden Fotografinnen verbindet eine große Leidenschaft für Selbstporträts und sie haben erkannt, dass Selbstporträts ein kraftvolles Medium sind, um das, was ihnen am Herzen liegt, auszudrücken.

Das größte Anliegen der Fotografinnen ist es, das Unsichtbare in Bildern sichtbar zu machen und damit Botschaften zu vermitteln. Besonders wichtig ist ihnen dabei, auf strukturelle Ungleichheit, Intersektionalität sowie die Bedeutung von Care in all ihren Facetten aufmerksam zu machen.

Neben Workshops und Talks organisieren die Fotografinnen auch das Wizual Labor. Das Wizual Labor ist eine Fotografie Community, ein Think Tank für alle FLINTA* Fotografinnen, Künstlerinnen und alle, die es werden wollen. Das Labor wurde ins Leben gerufen, um sich auszutauschen, zu verbünden, zu experimentieren und zu solidarisieren.

Literary Mama

Weltweit / online: Literary Mama

Literary Mama ist ein Online-Literaturmagazin über die vielen Gesichter von Mutterschaft. Es veröffentlicht Lyrik, Prosa, Essays, Rezensionen und Reflexionen und lädt Autor:innen ein, körperliche, psychologische, intellektuelle und spirituelle Erfahrungen des Mutterseins literarisch zu erkunden.

M(other) Art Collective

Vereinigtes Königreich: M(other) Art Collective

M(other) Art Collective beschreibt sich als Kollektiv von Künstler:innen-Eltern im Nordwesten Englands. Der Schwerpunkt liegt offenbar auf Austausch, gemeinsamer Sichtbarkeit und kreativen Treffen für Künstler:innen mit Eltern- oder Care-Verantwortung.

M/Others Who Make

Vereinigtes Königreich / global: M/Others Who Make

M/Others Who Make ist eine internationale Initiative für Frauen und nicht-binäre Menschen, die kreativ arbeiten und Care-Verantwortung tragen. Durch Peer-Support, Hubs, Mentoring, Veranstaltungen und kreative Möglichkeiten stärkt sie Menschen, die ihre künstlerische und sorgende Identität nicht gegeneinander ausspielen wollen.

M.A.R.S. - Maternal Artistic Research Studio

M.A.R.S. steht für mehr Sichtbarkeit von Künstler*innen, die auch Mütter sind, möchte ein MEHR an kunst- und kinderfreundlichem Angebot, Ausstellungen und Aktionen in Freiburg und Umgebung schaffen und Ideen, Visionen und Lösungen mit der Welt teilen.

M.A.R.S. ist aus dem Diskurs um die Doppelrolle als Künstler*in und Mutter* entstanden, die die beteiligten Künstler*innen vor einige Herausforderungen stellt. Die Gruppe untersucht die Dimensionen von Mutterschaft* und möchte sie als künstlerischen Bereich nutzbar machen ohne sich dabei auf die Rolle der Mutter* zu reduzieren. Der künstlerische Research erkundet, wie eine künstlerische Praxis mit bzw. trotz Kindern aussehen kann. Dies ermöglicht es, disziplin- und materialunabhängig ins Gespräch zu kommen und zu kollaborieren. Der künstlerische Forschungsprozess wird von alltäglichen, privaten Narrativen und damit von situiertem Wissen informiert.

M.A.R.S. - Maternal Artistic Research Studio

MAMSIE – Mapping Maternal Subjectivities, Identities and Ethics

Online und London, Vereinigtes Königreich: MAMSIE – Mapping Maternal Subjectivities, Identities and Ethics

MAMSIE steht für Mapping Maternal Subjectivities, Identities and Ethics und ist eng mit dem Journal Studies in the Maternal verbunden. Die Plattform eröffnet wissenschaftliche und kulturtheoretische Debatten über Mutterschaft, Subjektivität, Ethik, Körper, Fürsorge und Repräsentation.

Maternal Art

Todmorden, England: Maternal Art

Maternal Art ist ein unabhängiges britisches Magazin und eine Plattform für Künstler:innen, die sich mit Mutterschaft, Fürsorge und mütterlicher Erfahrung auseinandersetzen. Durch Publikationen, Blogbeiträge, Ausstellungen und Promotion unterstützt es Künstler:innen-Mütter dabei, Sichtbarkeit und neue Öffentlichkeiten zu gewinnen.

Maternal Art

MATERNAL FANTASIES

MATERNAL FANTASIES ist eine interdisziplinäre Gruppe internationaler Künstlerinnen und Kulturschaffender mit Sitz in Berlin.

Durch kollektive künstlerische Prozesse gestalten sie den Diskurs über Mutterschaft und machen gleichzeitig zeitgenössische feministische Positionen zu Mutterschaft(en) in der Kunst sichtbar. Ihre künstlerische Praxis setzt auf inklusive, gemeinschaftsorientierte Experimente als Alternativen zu traditionellen Strukturen der Kunstproduktion – etwa durch autobiografische Antworten auf klassische feministische Texte oder Performances, die Kinderspiele einbeziehen.

MATERNAL FANTASIES

Maternal Journal

Vereinigtes Königreich & USA: Maternal Journal

Maternal Journal ist eine internationale Community-Bewegung, die kreatives Journaling zur Stärkung von Wohlbefinden in Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft nutzt. Die Initiative bietet kostenlose Übungen, Ressourcen und Gruppenformate, in denen Schreiben, Zeichnen und Reflexion als Care-Praxis dienen.

Matki twórczynie

Polen: Matki twórczynie

Matki twórczynie ist eine Warschauer Gruppe von Künstlerinnen und Müttern. Sie arbeitet an Formaten wie häuslichen Residenzen mit Tutoring für Künstlerinnen mit kleinen Kindern und macht sichtbar, wie Mutterschaft, künstlerische Arbeit und institutionelle Bedingungen zusammengedacht werden können.

Matki twórczynie

Mehr Mütter für die Kunst.

Die Initiative „Mehr Mütter für die Kunst.“ möchte die verstaubte Vorstellung, dass es für Künstlerinnen nicht akzeptabel sei Kinder zu haben, aufbrechen und gänzlich ad acta legen. 

Künstlerinnen mit Kind müssen als legitime Bereicherung der Kunstwelt betrachtet werden.

Die Initiative betrachtet es außerdem als dringend notwendig, die Fördermaßnahmen für Künstlerinnen mit Kind(ern) zu erweitern. Sie fordert die Schaffung von explizit für Künstlerinnen mit Kind angelegten Stipendien wie auch die Anpassung von Residenzbedingungen an familiäre Zusammen­hänge.

Mehr Mütter für die Kunst.

MOMTRA

Weltweit: MOMTRA

MOMTRA dokumentiert Stimmen und Gedanken von Künstler:innen-Eltern über Prioritäten, Unterstützung, Arbeit und Care.

Mother Art Prize

London, England: Mother Art Prize

Der Mother Art Prize ist ein internationaler Open Call für sich als Frauen oder nicht-binär identifizierende bildende Künstler:innen mit Care-Verantwortung. Er fördert Sichtbarkeit, Ausstellungen und Anerkennung für künstlerische Arbeiten, die durch Care, Mutterschaft und strukturelle Ungleichheit geprägt sind.

Mother Artists Making Art / MAMAs

USA: Mother Artists Making Art / MAMAs

Mother Artists Making Art ist eine Bewegung und ein Peer-Support-Format, das die Sichtbarkeit von mother+artists stärkt. In sicheren Treffpunkten erkunden Künstler:innen, die Mütter sind oder gebären, die Verbindung von Identität, Körper, Kunst, Austausch, Spiel und gegenseitiger Unterstützung.

Mother House Studios

London, England: Mother House Studios

Mother House Studios ist ein von Procreate Project initiiertes Ateliermodell mit integrierter Kinderbetreuung. Es schafft bezahlbare, kinderfreundliche Arbeitsräume, in denen künstlerische Praxis und Care-Verantwortung nicht getrennt, sondern räumlich und organisatorisch zusammengedacht werden.

Mother Makers

Vereinigtes Königreich: Mother Makers

Mother Makers ist ein Netzwerk für Austausch und Dialog unter Künstlerinnen, Designerinnen und Müttern. Die Initiative untersucht, wie künstlerische Produktion unter Bedingungen von Kinderbetreuung möglich bleibt, und entwickelt Strategien, die Begrenzungen nicht ausblenden, sondern als Ausgangspunkt nehmen.

Mother Makers

Motherhood Art Network

Künstlerinnen* aller Medien und Kunstgattungen, die Care-Arbeit leisten, sind herzlich eingeladen, sich auf diesem Instagram Kanal zu vernetzen.

Wir veranstalten internationale Online-Konferenzen und verbreiten Informationen über Veranstaltungen, Initiativen, Bücher, Filme und vieles mehr auf unserem Instagram-Account.

Für Collab Posts auf Instagram und für andere Informationen bitte das Motherhood Team direkt kontaktieren.

Motherhood Art Network

Motherlore

Bristol, Vereinigtes Königreich: Motherlore

Motherlore erscheint als Magazin bzw. Zine zu Kreativität, Care, Matreszenz, Natur und Mutterschaft. Die veröffentlichten Themen verbinden literarische, künstlerische und ökologische Perspektiven auf Mutterwerden, Fürsorge, Wandel und kreative Praxis.

MOTHEROTHER

Newcastle, Vereinigtes Königreich: MOTHEROTHER

MOTHEROTHER ist ein unterstützendes Kollektiv für Künstler:innen mit Eltern- und Care-Verantwortung. Über Treffen, Gespräche, Residenzen, Ausstellungen und Care-orientierte Förderformate schafft es Räume, in denen künstlerische Entwicklung und Sorgearbeit gemeinsam gedacht werden.

MOTHEROTHER

Mothers*, Warriors and Poets

In Ausstellungs- und Diskursformaten schaffen M*, W & P eine Plattform für eingeladene Künstler*innen, um sich zu vernetzen, Positionen auszutauschen und gute Kunst zu zeigen. 

Das aktivistische-künstlerische Kollektiv setzt sich für die Sichtbarkeit von Künstler*innen mit Fürsorgeverantwortung ein und kämpft für gerechtere Strukturen im Kunstsektor. Seit 2019 veranstaltet das Kollektiv Ausstellungen und öffentliche Programme zum Thema „Kunst & Care“ im süddeutschen Raum, um Sichtbarkeit für notwendige strukturelle Veränderungen zu schaffen. Das Kollektiv besteht aus den Kunstschaffenden und Aktivistinnen Sascia Bailer, Anna Gohmert, Renate Liebel, Marie Lienhard und Didem Yazıcı.

Mothers*, Warriors and Poets

Mothers Who Write

Vereinigtes Königreich: Mothers Who Write

Mothers Who Write ist eine Community für etablierte und neue Schreibende, die Mütter sind. Sie bietet gegenseitige Unterstützung, Verbindung, Ressourcen und Schreibformate, um Autor:innenschaft und Mutterschaft als miteinander verbundene Lebens- und Arbeitsrealitäten sichtbar zu machen.

Mothersuckers

Vereinigtes Königreich: Mothersuckers

Mothersuckers ist ein künstlerisches Projekt von Eve Dent und Zoë Gingell. Es entstand aus persönlichen und künstlerischen Reaktionen auf Schwangerschaft, Mutterschaft und das Maternal als Weise, in der Welt und in Beziehung zur Kunstproduktion zu sein.

MOTHRA Residency

Toronto, Kanada: MOTHRA Residency

MOTHRA ist ein artist-parent project in Toronto, das Kinder in künstlerische Arbeitsprozesse und Residenzformate einbezieht. Die Initiative will Kunstpraxis und Kinderbetreuung nicht trennen, sondern miteinander verschränken und dadurch Isolation, Ausschluss und starre Vorstellungen professioneller Kunstproduktion herausfordern.

MOTHRA Residency

MUTHA Magazine

USA: MUTHA Magazine

MUTHA Magazine ist ein Online-Magazin für Mütter, MUTHAs und andere Eltern. Es veröffentlicht Essays, Interviews, Comics und literarische Beiträge über reale, oft alternative oder unbequeme Perspektiven auf Elternschaft, Körper, Politik, Sorge und Alltag.

MUTHA Magazine

Nicht nur Mütter

Die Initiative erzählt Geschichten rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Elternschaft abseits der Norm. Es verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse.

Die Initiative knüpft an das 2018 erschienene Buch Nicht nur Mütter waren schwanger – unerhörte Perspektiven auf die vermeintlich natürlichste Sache der Welt an, das als erstes deutschsprachiges Werk reproduktive Gerechtigkeit aus persönlicher und politischer Perspektive verknüpfte. Im Fokus stehen Erfahrungen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Elternschaft, die jenseits der cis-heteronormativen Norm liegen – etwa lesbische und queere Familienmodelle, trans Schwangerschaft, Fehlgeburt, Abtreibung oder Pränataldiagnostik.

Mit der Online-Plattform wird das Projekt um neue Beiträge, künstlerische Arbeiten und Fragestellungen erweitert – etwa zu zeitlichen Dimensionen von Schwangerschaft und Elternschaft, rechtlichen Entwicklungen oder der Wirkung aktueller Krisen auf reproduktive Entscheidungen. Die Beiträge reichen von persönlichen Berichten über essayistische Texte bis zu Audioarbeiten.

Nicht nur Mütter

Other Writers

Netzwerk Schreiben & Care 

Other Writers Need to Concentrate macht die komplexen Verbindungen zwischen Autor*innenschaft und Elternschaft sichtbar. Durch Blogtexte, digitale Lesungen und Vernetzungsarbeit fördert der Verein den Austausch, dokumentiert Arbeitsbedingungen und schafft so ein Bewusstsein für die Bedürfnisse schreibender Eltern.

Other Writers

Outside In

Vereinigtes Königreich: Outside In

Outside In ist keine spezifische Artist-Parent-Initiative, sondern eine britische Charity für Künstler:innen, die aufgrund von Gesundheit, Behinderung, sozialer Lage oder Isolation Barrieren im Kunstfeld erfahren. Die Organisation bietet Plattformen, Künstler:innenentwicklung, Ausstellungen und Trainings.

PAAL – Parent Artist Advocacy League for Arts + Media

USA: PAAL – Parent Artist Advocacy League for Arts + Media

PAAL ist eine US-weite Community, Ressourcenplattform und Advocacy-Organisation für Menschen mit Care-Verantwortung in Performing Arts und Media. Sie entwickelt Best-Practice-Modelle, Förderprogramme, Childcare Grants und institutionelle Standards für familienfreundlichere Arbeitsbedingungen.

Parents and Carers in Performing Arts / PiPA

Vereinigtes Königreich: Parents and Carers in Performing Arts / PiPA

PiPA setzt sich für eine Performing-Arts-Branche ein, in der Care und Karriere zusammen möglich sind. Die Organisation arbeitet mit Arbeitgeber:innen, entwickelt Ressourcen, Forschung, Toolkits und Branchenstandards und unterstützt Eltern und Care-Arbeitende dabei, im Berufsfeld zu bleiben.

Pen Parentis

USA: Pen Parentis

Pen Parentis ist eine literarische Non-Profit-Organisation für schreibende Eltern. Über Salons, Ressourcen, Vernetzung und Programme unterstützt sie Autor:innen dabei, nach der Familiengründung auf dem kreativen Weg zu bleiben und ihre Schreibpraxis ernsthaft weiterzuführen.

Performance and the Maternal

Cardiff, Wales: Performance and the Maternal

Performance and the Maternal war ein AHRC-gefördertes Forschungsprojekt der University of South Wales und Edge Hill University. Es untersuchte, wie maternale Erfahrungen, feministische Ethik und Performance zusammenwirken, und bleibt als Archiv und Ressource für Forschung und künstlerische Praxis verfügbar.

POST Photography Collective

Online / Vereinigtes Königreich: POST Photography Collective

POST ist ein Kollektiv von Fotograf:innen, die auch Mütter sind. Es entstand während des Lockdowns 2021 als gegenseitige Unterstützung unter Bedingungen von Homeschooling, Geburt, Familienarbeit und künstlerischer Praxis und arbeitet heute als Netzwerk für Austausch, Sichtbarkeit und fotografische Praxis.

Procreate Project

London, England: Procreate Project

Procreate Project ist eine Londoner Kunstorganisation, die seit 2013 systemische Veränderung und Gleichberechtigung für Künstler:innen anstrebt, die Mütter oder primäre Caregiver sind. Die Organisation entwickelt Plattformen, Preise, Atelierräume, Programme und Sichtbarkeitsformate für Care-orientierte Kunstpraxis.

Radical Care Lab

Das Künstler*innen-Kollektiv möchte den Raum zurückzuerobern, den Care im öffentlichen Raum benötigt. 

Das Kollektiv erachtet es als notwendig, öffentliche Räume neu zu definieren – im Hinblick auf ihre Rolle bei der Gestaltung unseres sozialen und gemeinschaftlichen Verhaltens – und um unsere eigene Position in diesem Zusammenhang zu erkennen. Deshalb beschäftigt sich das Radical Care Lab mit der Frage: „Was ist dein radikaler Akt der Fürsorge?“

Das Kollektiv initiiert künstlerische Interventionen, Diskussionen und Workshops, um Raum für Care im öffentlichen Raum zurückzugewinnen.

Raising Films

Weltweit / Screen-Sektor mit starkem UK-Bezug: Raising Films

Raising Films unterstützt, fördert und vertritt Eltern und Care-Arbeitende im britischen Screen-Sektor. Die Organisation verbindet Forschung, Kampagnen, Ressourcen und praktische Lösungen, um Talentverlust zu verhindern und familienfreundlichere Arbeitsweisen in Film, TV und verwandten Bereichen zu etablieren.

Raising Films

re_dance

re_dance ist eine Plattform für professionelle Tanzschaffende mit Kindern, die dazu einlädt, Erfahrungen zu teilen, unterstützende Netzwerke aufzubauen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie Elternschaft und Tanz sich gegenseitig bereichern können.

Die Plattform verfolgt das Ziel, Tänzer*innen zu bestärken, die Veränderungen, die Elternschaft für die berufliche Identität mit sich bringt, anzunehmen und zu gestalten.

Durch den Austausch mit der Tanz-Community bietet re_dance einen unterstützenden Raum, um Ideen zu sammeln, Lösungsansätze für Arbeitsweisen und Strukturen zu entwickeln und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.

re_dance betreibt kontinuierliche Recherche und organisiert Formate für den Austausch, um verschiedene Perspektiven zu diesem Thema sichtbar zu machen.

Spilt Milk

Edinburgh, Schottland: Spilt Milk

Spilt Milk Gallery CIC war eine in Edinburgh ansässige soziale Kunstorganisation zur Förderung von Künstler:innen, die sich als Mütter identifizieren. Sie unterstützte Sichtbarkeit, Ausstellungen, Workshops und Community-Projekte rund um Mutterschaft, Kunst und gesellschaftliche Teilhabe; der Instagram-Account markiert 2018–2025 als Archivphase.

Stryx / Mothership Studio

Vereinigtes Königreich: Stryx / Mothership Studio

Stryx entwickelt mit dem Mothership Studio in Birmingham einen kreativen Arbeitsraum mit integrierter, radikaler Kinderbetreuung. Das Modell unterstützt Mütter und primäre Caregiver dabei, künstlerische Praxis, Community, Studioarbeit und Familienleben unter besseren strukturellen Bedingungen zu verbinden.

Tanz und Elternschaft AG – Berlin

Die AG Tanz und Elternschaft ist ein Zusammenschluss und eine Initiative von Berliner Tanzschaffenden, mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen Tanzschaffender in Elternschaft zu verbessern.

Die AG wurde 2020 gegründet. Seither werden in regelmäßigem, gemeinsamen Austausch aktuelle Defizite der Tanzszene und des Fördersystems benannt sowie konkrete Lösungsansätze entwickelt. Um ein Netzwerk mit relevanten Akteur*innen und Aktivist*innen zu knüpfen, werden zu den Gesprächsrunden spartenübergreifend Gäst*innen aus der Szene und Kulturpolitik eingeladen.

Tanz und Elternschaft AG – München

Seit 2022 besteht die Arbeitsgruppe "Tanz und Elternschaft", die aus dem Bedarf vieler Tanzschaffender mit Care-Verantwortung heraus entstand, sich über das Thema auszutauschen und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der ohnehin schon prekären freien Szene anzustoßen. 

Das Tanzbüro München, als Träger der AG zu Tanz und Elternschaft, trägt durch die Vernetzung von Ideen und Ressourcen sowie kulturpolitische Arbeit zur nachhaltigen Verbesserung der Produktionsbedingungen für den zeitgenössischen Tanz in München und seiner größeren Sichtbarkeit im nationalen und internationalen Kontext bei. Neben eigenen Projekten wie dem internationalen Austauschprojekt "Meeting Points" liegt unser Arbeitsschwerpunkt auf Weiterbildungs- und Beratungsangeboten für die professionellen Münchner Tanzschaffenden.

Tanz und Elternschaft AG – München

The Artist and the Others

The Artist and the Others ist eine gemeinnützige Initiative mit Sitz in Maastricht und München. 

Durch lokale, regionale und internationale Projekte unterstützt die Stiftung Künstler*innen und Kulturschaffende dabei, eine nachhaltige Karriere im kulturellen und kreativen Bereich aufzubauen.

Ihre Projekte sind sorgfältig kuratiert und auf die aktuellen Bedürfnisse von Künstler*innen zugeschnitten – sei es für Berufseinsteiger*innen, Menschen mit mehreren Verpflichtungen, Künstler*innen mit Kindern oder ganz allgemein für aufstrebende Künstler*innen.

The Artist and the Others

The Mothers UK

Vereinigtes Königreich: The Mothers UK

The Mothers ist ein Online-Archiv von Geschichten und Erfahrungen von Müttern unterschiedlichen Alters und mit Kindern unterschiedlichen Alters. Das Projekt sammelt Texte, Bilder, Videos und persönliche Erzählungen und schafft einen nicht wertenden Raum für ehrliche Perspektiven auf Mutterschaft.

The Mothership Project

Irland: The Mothership Project

The Mothership Project ist ein irisches Netzwerk für Künstler:innen und Kunstschaffende mit Kindern. Es unterstützt die Weiterentwicklung künstlerischer Praxis, organisiert Gespräche, Workshops, Podcasts und Austauschformate und setzt sich für eine inklusivere Kunstwelt für Eltern ein.

WAM - Women in Arts and Media

WAM ist das transdisziplinäre Netzwerk und die Stimme für Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien.

WAM ist das Netzwerk von und für Frauen* in Kultur und Medien, macht Frauen* in Kultur und Medien weithin sichtbar, empowert über Mentoring, Austausch und Weiterbildung, steht für eine neue Arbeitskultur und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen* in Kultur und Medien, stärkt Frauen* in Führungspositionen und auf ihrem Weg dahin, lebt und zeigt ehrenamtliches Engagement regional und überregional und lebt Verbundenheit, Solidarität und Vielfalt. WAM beschäftigt sich auch mit den Verschränkungen von Geschlechtgerechtigkeit und Care-Arbeit in den verschiedenen Formaten. 

WAM - Women in Arts and Media

Werk & Wippe

Werk & Wippe ist eine Initiative von freiberuflichen Künstler*innen in Halle/Saale, die sich seit 2024 für Vereinbarkeit von Elternschaft und Kunstbetrieb einsetzt.

Die Initiative prüft die Familienfreundlichkeit und die Strukturen von Förderprogrammen in Sachsen-Anhalt und ist mit Auslober:innen und Entscheider:innen im Gespräch über Anpassungen der Ausschreibungen und Durchführungsbedingungen.

Mit verschiedenen Aktionen, wie Vorträgen, Workshops und Ausstellungen wirkt die Initiative mit ihren Themen in die Öffentlichkeit hinein.

Die Initiative ist jung, aktivistisch und offen für alle, die sich beteiligen wollen und Austausch suchen.

Werk & Wippe

Woman Up!

Vereinigtes Königreich: Woman Up!

Woman Up! ist ein Podcast, der aus dem Umfeld von Desperate Artwives hervorgegangen ist. Er spricht mit Künstler:innen, Akademiker:innen, Aktivist:innen, Hebammen, Care-Arbeitenden und anderen M/others und versteht sich als zugängliches Archiv von Stimmen, die Normen zu Mutterschaft, Care und Kunst hinterfragen.

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